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Einleitung

„Ham Spirit mit Klaus :-)“

Mit 50 Plus noch die „Lizenz“ machen? Ja klar, warum nicht?! Nach einigen Wochen des Übens sollte es auch dir gelingen, die Prüfung zum Erwerb des Amateurfunkzeugnisses zu bestehen, falls du noch nicht lizenziert bist.

Ich bin 60-PLUS. Bin kein Radio- und Fernehtechniker von Beruf. Und auch kein Elektronikingenieur. Über den CB-Funk bin ich zum Amateurfunk gekommen. Und seit 2021 zugelassener Funkamateur der Klasse E.

Ach ja, der Begriff „Ham Spirit“ betitelt den Ehrenkodex der Funkamateure. Ich finde mich darin wieder, verhalte mich danach und möchte einige Beispiele daraus wiedergeben. Alles recht einfach formuliert. Wie es sich für ein bekennendes Antigenie wie mich gehört.

Und nun schaue ich mal gespannt darauf, was in diesen Seiten entsteht…

Sonnige 73
Klaus – DO2KGB

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Gesellschaftliches

Unterwegs mit afu38

Eindrücke eines bunten Tages

Die regionale afu38 war nach Bergfeld eingeladen worden. Für den Sonntag, 28. August 2022. Auf dem Hoffest des landwirtschaftlichen Biohof Wegner sollten Funkamateure die Gelegenheit erhalten, sich und ihr Amateurfunk-Hobby vorzustellen.

Gerne hatte ich mit zugesagt, als Stefan (DL1IN) um Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung nachgefragt hatte. Es hatte Spaß gemacht, gemeinsam mit Harald (DG0UHK), Andreas (DL3ABD) Olli (DG4ACF) und Stefan einen Infostand der afu38 im Zuge des Hoffestes zu ermöglichen.

So viele interessante Menschen hatten wir an dem Sonntag kennenlernen- und wiedersehen dürfen. Besonders hatte ich mich auch darüber gefreut, dass das nachfolgende Foto entstehen durfte…

Ich bin schon ein wenig stolz darauf, gemeinsam mit den beiden engagierten Funkamateuren Hans (DF3AL) und Günther (DO2GSP) auf dem Foto sein zu dürfen.

Hans moderiert seit Jahren u.a. die 10:00 Uhr-Sonntagsrunde des H08 auf der 145.662,5 MHz. Günther aus Peine moderiert und belebt seit vielen Jahren die allabendliche SSB-Runde auf der 144.315 MHz.

Auch das Nachbereiten der Aktivität hatte Spaß gemacht. Und so ist darüber dann auch ein prima Bericht auf der Webseite von afu38.de entstanden.

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Funkbetrieb

Kanal 23

Weil der CB-Funk noch lange nicht tot ist…

Als Funkamateur bin ich noch immer sehr gerne auch CB-Funker. Mit einer ganz hübschen CB-Funke im Shack; einer President Walker. In der klassichen Chrome-Ausführung. Und mit einer 11m-Antenne am Schornstein, über die ich ganz prima auch mit einem Amateurfunkgerät auf 10m Betrieb machen kann.

Es gibt in unserer Gifhorner Region eine muntere CB-Funk-Community mit sehr angenehmen CB-Funkern. Primär auf Kanal 23 (na, welche Frequenz ist das wohl?!) In der Regel sind wir vor der Tagesschau zu hören. Ganz oldschool; ohne unterstützende Internetanbindung.

Unsere regionale Tageszeitung hatte Anfang 2020 einen netten Artikel darüber gebracht. Mit einem Klick auf die Zeitungsseite kannst du dir den Artikel genauer anschauen.

Wenn auch du meinst, dass da irgendwo auf deinem Speicher noch deine alte Funke von 1978 liegt, dann schaue doch einfach mal nach ob diese noch funktioniert. Dazu gibt es im Netz einen ganz netten Artikel. Vielleicht als Ermunterung zur Wiederaufnahme (d)eines noch nicht ganz vergessenen Hobbys…

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Gesellschaftliches

Unser H08

Der DARC-Ortsverein Gifhorn

Mit dem Erhalt der Zulassung zum Amateurfunk war ich dem DARC beigetreten. Es ist wichtig sich zu organisieren, um gemeinsam unsere Interessen wirkungsvoll und solidarisch durchzusetzen.

In den allmonatlichen Treffen hatte ich weitere interessante Funkamateure kennenlenen dürfen. Darunter absolute Profis zu den vielen Themen auf der riesigen Spielwiese des Amateurfunks. Allesamt aufgeschlossen und hilfsbereit.

Aber man muß kein Profi sein, um uns im „Hotel 08“ kennenzulernen. Schaue einfach mal rein in unser Clublokal in der Gifhorner Torstraße. Uns findest du darin an jedem ersten Dienstag im Monat. Um 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf dich.

Die Internetseite unseres H08 kannst du dir unter diesem Link anschauen.

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Gesellschaftliches

Unser Funkfreund Harald

… den man einfach kennenlernen muß

Ich hatte Harald 2018 im Zuge eines afu38-Infoabandes im „Isenbüttler Hof“ kennengelernt. Er war mit weiteren netten CB-Funkern erschienen, um den interessanten Beitrag zu den Möglichkeiten des Amateurfunks anzuhören.

Über die regionalen CB-Funk-Abende auf Kanal 23, den sich anschließenden Kaffee-Treffen mit unseren YL’s und den Einsätzen zur Unterstützung von Funkfreunden hatte ich Haralds stets hilfsbereites Wesen kennen- und wertschätzen gelernt.

Wir hatten uns im Herbst 2020 gemeinsam ans Lernen gemacht. Als Vorbereitung zur fachlichen Prüfung für die Zulassung als Funkamateur. Dazu hatten wir uns auch angemeldet zu einem Kursus in der Wolfsburger Kreisvolkshochschule, wie er auch aktuell noch angeboten wird. Unter der Anleitung von Christian (DM7EE) wurden uns die Inhalte in Technik, Betriebstechnik und Vorschriften sehr verständlich näher gebracht.

Am 17. Juni 2021 waren wir dann nach Göttingen gefahren, um die Prüfung zum Erwerb des Amateurfunkzeugnisses der Klasse E abzulegen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht waren wir wieder heim gefahren. Bereits einige Tage später hatten wir die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunk in unsere Briefkästen.

Klaus (DO2KGB) und Harald (DO3HF) präsentieren stolz ihre Amateurfunkzeugnisse

Harald ist mehr der Theoretiker & Tüftler. Ein Antennenspezialist und Fachmann im Aufbereiten älterer Funkgeräte. Und ein sehr besonnener Funkamateur. Seine mahnenden Worte aufgrund meines unbekümmerten Verhaltens begleiten mich zu so vielen Themen. Es macht einfach Spaß mit ihm zusammen zu sitzen und die nächsten Projekte zu planen.
„Danke, Harald“.

Antennen sind Harald’s Steckenpferd
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Technik

Autark im Shack

Im Hülsenhorst findest du eine der kleinsten Solaranlagen Gifhorns. Sind die Module nicht niedlich?! 🙂

Drei 12 Volt Solarpanele mit jeweils 100 Watt zieren die Gaube meines kleinen Hauses

Beim Montieren der PV-Module hatte mein Funkfreund Harald tatkräftig unterstützt. Es ist nicht nur weniger anstrengend; es macht einfach mehr Spaß, wenn man dabei zu zweit ist.

Sind die Photovoltaik-Module.de nicht niedlich?! Und sie sehen dabei noch edel aus, nicht wahr?!

Die drei Solarmodule sind in den Anschlüssen parallel zusammengesteckt. Für das sanfte Beladen der drei Bleigelakkus sorgt ein Laderegler. Per Tastendruck kann ich die Verbraucher (alle Funkgeräte im Shack) von der Stromversorgung trennen.

Das Display des Ladereglers zeigt auf Tastendruck alle möglichen Zustände an

Das Etikett auf dem Laderegler zeigt dir die wichtigsten Daten des Gerätes

Zu den einzelnen Komponenten habe ich Photovoltaik-Leitungsschalter montiert. Natürlich hatte ich deren Funktionalität im Vorfeld durch einen Kurzschlusstest an einer Batterie ausprobiert. Ich hatte meinem Funkfreund Harald (DO3HF) ein Video davon zugeschickt. Du kannst es dir durch das Anklicken dieses LINKS ebenfalls ansehen.

Drei Aufpasser unterstützen nicht nur das Schalten der Komponenten

Drei Bleigelakkus speichern die gewonnene Sonnenenergie.

Die drei Speicherfreunde sind durch Kupferstangen miteinander verbunden. Für den autarken Betrieb meines Funkgerätes im Auto ohne Belastung der Fahrzeugbatterie – zum Beispiel im Zuge eines Funk-Challenges – kann ich fix eine Batterie dafür aus meinem Shack entnehmen.
Die Aufschrift auf den Batterien zeigen dir noch mehr Informationen

Mit Hilfe eines Wechselrichters kann ich auch 230-Volt-Geräte auf meinem Dachboden betreiben. Die Energie reicht aus zum Betrieb meines alten PC (HP Z400) nebst Monitor, Leselampe und dem alten Röhrenradio, weil ich beim Arbeiten gerne auch mal Musik höre.

Mit Hilfe des Wechselrichters kann ich auch meinen alten PC unterm Dach aus den Batterien heraus mit Energie versorgen. Für meine bescheidenen Anforderungen reichen die 500 Watt allemal aus.
Das alte Radio in meiner Leseecke hat einen prima Klang.

Nun hast du einen kleinen Einblick in die Stromversorgung meines Funkshacks erhalten. Gerne kannst du mir deine Hinweise und Verbesserungsvorschläge über einen Kommentar zukommen lassen. Hab‘ vielen Dank dafür.